Im Juni 1998 erhielt Oluf Høst (1884-1966), der grosse Maler Bornholms, in Gudhjem sein eigenes Museum - natürlich in Norresân, dem grossen Haus, das er 1929 einrichtete und in dem er mit seiner Familie bis zu seinem Tod wohnte
Norresân ist eine herrschaftliche Villa, von Høst zusammengebaut aus zwei Fischerhäusern. Betritt man den grossen zauberhaften Felsgarten, spürt man, warum Høst sein Haus liebte. Hier malte er viele seiner Bilder, die heute zu den bedeutendsten Werken der dänischen Malerei zählen.
Der Felsgarten, der zu dem heiligen Felsen Bokul führt, ist ein Kapitel für sich. Zuoberst im Garten liegt Oluf Høsts Sommeratelier mit Aussicht auf Gudhjem. Hier ist die Dokumentationsabteilung des Museums untergebracht, wo die Besucher in Text und Bild den Künstler und das Leben im Hause Norresân kennenlernen können.
Im Café können die Besucher auch eine Erfrischung mit Aussicht auf den Garten und die grossartige Bornholmer Natur geniessen. Im Garten kann man auch zwei Kinderhäuser finden
Im Oluf Høst museum gibt es ein Museumsladen, und im Museumskino werden den ganzen Tag Filme über den Menschen und Künstler Oluf Høst gezeigt. Die kleine Räucherei auf Nørresand, die Høst in den dreissiger Jahren sehr oft malte.